Donnerstag, 9. September 2010

Frau Kolossa zieht "Vorhaut" zurück.

Nach einer Rüge des Werberats muss die Frau Kolossa Phantasieagentur die großangelegte "Vorhaut"-Kampagne zurückziehen.

Pressesprecher Robert Mattheis hierzu: "Megaegal."

Man wolle sich in Zukunft sowieso vermehrt um den Eiswürfel-Etat der CMA bemühen.
"Wir haben da schon einige vielversprechende Ideen für den nächsten Sommer im Köcher", so Mattheis weiter.


Es ist nicht das erste Mal, das Frau Kolossa Ärger mit dem Presserat hat.

Schon im Frühjahr mussten sich die vier Frontmänner von Deutschlands führender Phantasieagentur vor einem Werbeelch-Gremium verantworten.

Stein des Anstoßes:

die Logoeinführungskampagne für den Anhängerkupplungsbauer Rameder:




Der Kommentar des Kreativstars- und Hausmeisters Fabi Bill damals:

"Wir stehen nicht mehr hinter unserem Entwurf. Wir ziehen uns zusammen und dann zurück. Die Finanzkrise hat auch der Phantasiebranche einen Stoß versetzt und wir müssen uns nun ersteinmal damit beschäftigen, ausgiebig die Bilanzen zu fälschen und interne Löcher zu stopfen".
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1 Kommentar:

dpa hat gesagt…

Oho? Die ohnehin unter „Gen“-Verdacht stehenden Frauen von Kolossa („Für Frauen fast n bisschen zu schlau; könnten eher Juden sein“) ziehen überraschend eine „Vorhaut“-Kampagne zurück? Wenn das mal nicht neues Öl ins Feuer gießt ... zumal „Presseversprecher“ Mattheis durch inkongruente Informationspolitik die Debatte eher anheizt: „Da gibt’s nichts zurückzuz ... oh. Schalo-, äh, Ciao!“