Freitag, 19. Oktober 2007

Woher kommt Pelzi?

Aufruhr in der besetzergeführten Frau Kolossa Werbeagentur. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schnüffelt seit Donnerstag nicht mehr nur im Pelz, sondern auch in der Vergangenheit, der bislang so gut behüteten Familiengeschichte Fabian Königers herum.

Der pelzige Kreativchef von Frau Kolossa / Perle muß tatenlos mitansehen, wie nach alter Frankfurter Schule Haar für Haar sein größtes Geheimnis enthüllt wird: Woher kommt Pelzi, der sogenannte Pelz von Pelzenstein?

Während es unserem Ex-Kreativhausmeister meist "eher gleischgültig" war, woher der viele Pelz (vor allem im Abfluss) kam, war der F.A.Z. die Suche nach einer Antwort auf diese Frage immerhin eine Reise nach Spanien wert:

"Am Anfang stand Wifred, der Behaarte. Oder, besser gesagt, Guifré el Pelós, wie die Katalanen den letzten vom fränkischen Kaiser ernannten Grafen von Barcelona nannten, den Stammvater einer Dynastie, die den Kern Kataloniens beherrschte."

Unser Pelzi, Abkömmling einer behaarten, katalanischen Dynastie?

Nachdem sich von Pelzenstein selbst nicht äußern wollte ("Siesta"), sprang Lademurkel Otten (im Gegensatz zu Burma immer noch offline) in die Bresche: "Kinders, was soll ich sagen? Wir hätten es ja alle wissen müssen! Dass in Pelzis leidlichem Körper katalanisches Blut kocht, sollte eigentlich jeder ahnen, der auch nur ein einziges Mal seinen mitreißenden Robotertanz aus der Nähe erleben durfte."

Auch wenn Otten mit dem Wort "mitreißend" öfter mal auf einer Skala von null bis unrhythmisch "ärgerlich" meint: Dem Ansturm auf den begehrtesten, hochwohlgeborenen Junggesellen von Frau Kolossa wird das sicherlich keinen Abbruch tun. Spontane Heiratsanträge nach diesen dramatischen Enthüllungen schicken geneigte Blondinen bitte wie immer an die Adresse -geschwärzt-, nicht ohne weitere dramatische Enthüllungen (Ganzkörperfoto) sowie ein bißchen Tempo. Denn:

So ganz in trockenen Tüchern ist der Pelzadel wohl doch noch nicht. Andere, interessanterweise fast gleichzeitig aufgetauchte, historische Quellen zur Herkunft des Pelz widersprechen der Frankfurter Allgemeinen in drastischer Weise:

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