Montag, 13. August 2007

i'll be BAC!

Ja, der Bauer Agency Cup 2007 war so atemberaubend, dass es einem sogar an Sauerstoff im Gehirn mangelt. Was zu kuriosen Kalauer-Überschriften in etwaigen Blogeinträgen führen kann.
Es ist nun an der Zeit, endlich das Erlebte aufzurollen. Da passt es gut, das Ganze aus der bodenständigen Sicht des Kreativhausmeisters zu beginnen. Dieser ist nämlich der einzige der Frau Kolossa Belegschaft, der das Tunier in Prag nicht im Trikot des diesjährigen Vizesiegers verbracht hat. Denn wie aufmerksame Leser des Blogs bereits wissen, stellt FK immer zwei Teams zusammen, die um die Etats oder auch mal um den BAC-Pokal pitchen. So auch dieses Mal.

Alles begann für den Kreativhausmeister mit einer entspannten Fahrt vom Hamburger Hbf nach Prag. Dort genoss er die schöne Aussicht auf Felder, Wiesen und Auen und die Ruhe der Nacht...


Dort angekommen legte er sogleich seinen Werkzeugkoffer zur Seite, um die kulturellen Möglichkeiten der Stadt voll auszuschöpfen. Dann brach plötzlich die Nacht herein und die Erinnerungen an den weiteren Tagesverlauf verschwanden in der Dunkelheit.

Am nächsten Morgen wachte der KH auf dem noch feuchten Rasen des Strahov-Stadion auf und stellte fest, dass er unmittelbar vor dem ersten Gruppenspiel seines hochkarätig besetzten Teams weggedruselt war. Realtiv zeitnah also.
Doch er rappelte sich noch rechtzeitig auf, um mit seinen gewohnt routinierten Aktionen und der kuriosen Schusstechnik sein Team bis ins Achtelfinale zu führen.


Doch das war alles nichts gegen die Leistung der 3 Lademurkel. Während der Kreativhausmeister im letzten Gruppenspiel mit seinem Knie umkippte, wie ein Teich, siegten sich Baur, Otten und Königer von Spiel zu Spiel und entfachten eine orgiastische Begeisterung, die das komplette Stadion einnahm...


Alle drei LM's erfüllten ihre Aufgaben mit Bravour:

Otten eroberte nicht nur, wie gewohnt, die Herzen, sondern auch die Bälle im Sturm und agierte als gefürchteter Elfmeterschütze. Was unter anderem dazu führte, dass dem Trainer der Halbfinalmannschaft, Dragoslav Stepanovic, vor Schreck sein gelber Umbrella, ella, ella, eh, eh, eh aus den Händen flog.


Baur, auch Beckenbaur genannt, spielte absolut köstlich seinen Part als zentraler Abwehrmann und drehte sich ständig so langsam um die eigene Achse, dass er jeden Gegner austeigen ließ.


Königers Leistung ist einfach nur als "bananig-gut" zu bezeichnen. Er klärte nicht nur mehrmals souverän auf der Linie, sondern warf auch des Öfteren todesmutig seinen Kiefer ins Getümmel, um Bälle und heranstürmende Mitspieler aufzuhalten.

Alles in Allem ein hervorragendes 1. BAC-Wochenende für Frau Kolossa. Für das nächste Jahr ist bereits eine eigene Teilnahme mit dem FC Kolossa geplant. Dies hat allerdings überhaupt nichts mit den Neuesten Personalplanung der Hamburger Agentur zu tun:
Art-Praktikant: Miroslav Klose
Projektmanager: Ronaldinho
Chef-Planning: Diego
Empfang: Olli Kahn
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